Studium

Um in Deutschland studieren zu dürfen, braucht man die allgemeine bzw. fachgebundene Hochschulreife (Abitur) oder das Fachhochschulreife (Fachabitur). In besonderen Fällen ist bei einer vorhergegangenen Ausbildung und den entsprechenden Qualifikationen ein Studium auch ohne Abitur möglich. Weiterhin existieren fachgebundene Auswahlkriterien. Diese können neben einem Numerus Clausus, Fremdsprachen, besondere Vorkenntnisse (Musik, Kunst, ?) oder Vorpraktika sein. Genaueres ist abhängig von der jeweiligen Universität und es gibt einige Unterschiede. Bei dem Studium kann neben dem Fach auch die Studienrichtung gewählt werden. Neben dem Diplomstudiengang, dem Magisterstudium, dem Lehramtstudium bieten immer mehr Universitäten auch einen Bachelorabschluss an. Der Schwerpunkt ist bei diesen Studienrichtungen unterschiedlich gelegt. Im Normalfall kann man davon ausgehen, dass sich der Diplomstudiengang am intensivsten mit dem Fach auseinander setzt, wohingegen der Bachelorabschluss darauf abzielt die Studienzeit zu verkürzen. Im Magister- und dem Lehramtsstudiengang muss im in den meisten Fällen noch mindestens ein weiteres Fach belegt werden. Studierende aus einkommensschwachen Familien haben die Möglichkeit eine monatliche Förderung, das BAföG zu beantragen. Die Höhe richtet sich nach dem Einkommen des Antragstellers und dem Einkommen der Eltern. Hierbei ist jedoch eine Förderungshöchstdauer zu beachten. Der Aufbau und die Anforderungen der verschiedenen Studienfächer variiert sehr stark. Je nach Studiengang wird eine Regelstudienzeit festgelegt. Diese muss jedoch in der Regel nicht genau eingehalten werden, sondern dient als mehr oder weniger verbindlicher Richtfaden zur Planung des Studiums. Generell war das Studium jahrelang, bis auf einen Semesterbeitrag zur Deckung der Kosten (z.B. Semesterticket) kostenfrei. In den letzten Jahren haben jedoch einige Bundesländer eine unterschiedlich hohe Studiengebühr eingeführt.

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